Eine neue Geschichte ?!

Eine neue Geschichte ?!

19.11.2018 20:38

Guten Abend!
Ich melde mich mal wieder. Weihnachten naht und schon seit ein paar Wochen hege ich den Gedanken, eine neue "Weihnachtsgeschichte" auf die Beine zu stellen. Die letzte Weihnachtsgeschichte ging ja letztes Jahr zu Ende (Link: Eine Weihnachtsgeschichte. Ob ich es schaffe, sie rechtzeitig fertig zu stellen, weiß ich noch nicht, aber es ist immerhin schon einmal ein gutes Zeichen, dass ich überhaupt mal wieder etwas schreibe ...


Guten Abend!
Ich melde mich mal wieder. Weihnachten naht und schon seit ein paar Wochen hege ich den Gedanken, eine neue "Weihnachtsgeschichte" auf die Beine zu stellen. Die letzte Weihnachtsgeschichte ging ja letztes Jahr zu Ende (Link: Eine Weihnachtsgeschichte. Ob ich es schaffe, sie rechtzeitig fertig zu stellen, weiß ich noch nicht, aber es ist immerhin schon einmal ein gutes Zeichen, dass ich überhaupt mal wieder etwas schreibe ...
Um in euch die Vorfreude etwas zu steigern, hier ein kleiner Auszug. Ich muss jedoch eine Warnung aussprechen, denn die Geschichte ist eher dramatisch und traurig, als weihnachtlich. Der Titel steht noch nicht ganz fest, aber ihr könnt ja ein paar Vorschläge posten, wenn ihr wollt. Ich denke die ersten Zeilen hier bieten ein paar gute Ansätze für einen Titel:



Es war kalt. Eiskalt. Meine Hände, meine Füße, mein ganzer Körper fühlten sich taub an. Es fehlte nicht mehr viel und der Tod klopfte an meiner Tür, weil ich erfror. Die Lage war ernst … und doch lächelte ich innerlich in mich hinein. Gewiss nicht aus Freude, sondern weil dieser bevorstehende Tod Sinnbild meines Lebens wäre. Ich hatte ein schönes und auch erfülltes Leben, obwohl ich erst Mitte Zwanzig war und Zuhause meine Geschwister, Eltern und Großeltern auf mich warteten. Doch nun sah es ganz so aus, als würde ich sie nie mehr wiedersehen. Vielleicht hätte ich auf meinen Vater hören sollen, der mir davon abgeraten hat, mich ganz alleine hierher, an diesen Ort, zu begeben, aber welcher Junge in meinem Alter hörte schon gerne auf das, was sein alter Herr ihm zu sagen hatte.
Ich lag auf der Erde, die bedeckt mit Schnee war. Viel Schnee. Würde ich nicht gerade im Sterben liegen, hätte ich das sicherlich etwas genießen können, denn der Schnee glitzerte wie Kristalle im Sonnenlicht. Nur das die Sonne längst untergegangen war und der Himmel so dunkel, dass ich nicht weiter als zehn Meter sehen konnte. Ich lag mit dem Gesicht im Schnee. Hände und Füße von mir gestreckt. Für Wölfe sicherlich eine Delikatesse. Oh Herr im Himmel, lass mich der Kälte zum Opfer fallen, ehe mir ein Wolf mein Ohr anknabbert.
Mein Lebenswille war erloschen. An Wunder glaubte ich schon lange nicht mehr und jegliche Hoffnung hatte ich begraben. Mein Leben war hier und jetzt zu Ende.

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  • Erstellt von Skystar In der Kategorie Allgemein am 19.11.2018 20:38:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 19.11.2018 20:38
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